Schüleraufsatz eines Schülers der 1A anlässlich eines Besuches eines Bauernhofes im Gailtal

 

Eine spannende Reise zum Bauernhof

 

Es war an einem frühen Samstagmorgen. Meine Klassenkameraden und ich mussten schon um 6. 55 Uhr beim Hauptbahnhof in Klagenfurt sein, da um 7.12 Uhr der Zug nach Villach abfuhr. Ganz müde stiegen wir in den Zug ein. In Villach angelangt, mussten wir in den Regionalzug ins Gailtal umsteigen.

 

Kaum hatten wir uns im Zug gemütlich gemacht, kam schon Frau Knoll auf uns zu und rief: „ Hey Kinder, der Zugführer erlaubt uns zu ihm nach vorne in seinen Führerstand zu kommen!“ Nun wurden wir alle schnell munter und waren schon neugierig, wie so ein Arbeitsplatz eines Lokführers wohl aussah. Nach zwei Stunden Fahrt mit dem Bummelzug  kamen wir ans Ziel. Der nette Bauer „Rudi“ erwartete uns schon am Bahnhof und nahm uns mit auf seinen Bauernhof.

Wir waren erstaunt, wie schön der Bauernhof von Rudi aussah. Zuerst führte uns der nette Bauer in seinen Kuhstall. Nicole und ich zog es zu den putzigen Kuhkälbchen mit den Nummern 1,2, 3, und 8 im Ohr. wir tauften unser Lieblingskälbchen Rabauke, da uns seine Nummer zu unpersönlich war. Rabauke wurde sehr schnell zutraulich und leckte ständig unsere Hände ab. Bald wollte es mit uns fangen spielen. Dann sahen wir ein Kälbchen, das erst zwei Tage alt war.

Als nächstes durften wir von einem riesigen Heuberg herunterspringen. das war ein Spaß!! Im Freiem entdeckten wir noch einen Esel und mehrere Steinböcke.

 

Dann ging es zum Lutsche kochen. Wir durften Zwiebel, Tomaten, Knoblauch und Paprika klein schneiden. Nun teilte man uns in zwei Gruppen: Die erste Gruppe dekorierte die Aufkleber für die Letschogläser. die zweite füllte dann das Letscho in die Gläser.

 

Bald wurde es Zeit zur Heimkehr. Nicole und ich verabschiedeten uns noch schnell von Rabauke, bevor es wieder zu Bahnhof ging. Wir beschlossen Rabauke irgendeinmal wieder zu besuchen. Nach längerer Zugfahrt kamen wir froh und heil wieder in Klagenfurt an.